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Weltnierentag & Startschuss der GfH-Initiative

Weltnierentag & Startschuss der Initiative
GUARDIANS FOR HEALTH hat seine Gesundheitskampagne „Volkskrankheiten können an die Nieren gehen – was tun?“ mit einer eindrucksvollen Auftaktveranstaltung am Vortag des internationalen Nierentages am 13. März 2024 in der MEWA ARENA des 1. FSV Mainz 05 gestartet. Mehr als 120 Verbands- und Vereinsvertreter, Politiker, Fachexperten sowie Spielerinnen, Fans sowie der Präsident von Mainz 05 waren dabei. Auch der Londonbus der seit vielen Jahren erfolgreichen Roadshow „Herzenssache Lebenszeit“ war mit von der Partie. Viele Teilnehmende nahmen sehr interessiert an den kostenlosen Messdemonstrationen zur Vorsorge von Diabetes, Herz- und Nierenkrankheiten teil und staunten über die neuen Möglichkeiten, direkt vor Ort in Minutenschnelle ihre Testergebnisse zu erhalten. Auffällige Tests konnten gleich mit Ärztinnen und Ärzten der Universitätsmedizin Mainz besprochen werden.
Anschließend diskutierte eine hochkarätige Expertenrundeaus Politik, Landesärztekammer, Gesundheitswirtschaft sowie Fachexperten aus Hausärzteschaft und wichtigen Facharztgruppen über die Verflechtung der Volkskrankheiten, die Herz, Nieren und den Stoffwechsel betreffen. Als Take Home-Botschaft kristallisierte sich die Bereitschaft aller Akteure zu einer intensiveren, interdisziplinären Kooperation zum Wohl der Mitbürgerinnen und Mitbürger heraus: Maßnahmen zum gesünderen Lebensstil sollten schon bei den Jüngeren beginnen. Für individuelle Vorsorgeuntersuchungen sollte aussagekräftige Diagnostik zur frühen Diagnosestellung genutzt werden. Eine notwendige Behandlung sollte rechtzeitig und leitlinienkonform erfolgen.
Als zentrale Formel für ein wirksames Vorsorgemanagement wurde an die ABCDE-Regel erinnert: A wie Albumin im Urin messen, B wie Blutdruckmessen, C wie Cholesterinwerte bestimmen, D wie Diabetesrisiko mittels HbA1c prüfen und E wie eGFR als Maß die die Nierenfunktion bestimmen. Insgesamt ein sehr vielversprechender Start der Gesundheitskampagne. Schritt für Schritt setzen die Projektpartner nun ihre konkreten Projekte und Aktivitäten im Rahmen eines Pilotprojekts in Rheinland-Pfalz um.







